Tagesordnungspunkt

TOP Ö 8: DIE LINKE Anfrage v. 10.07.2014 Anrufsammeltaxi

BezeichnungInhalt
Sitzung:11.09.2014   STVV/010/2014 
Beschluss:zur Kenntnis genommen
Vorlage:  S 1/056/2014 
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: LinkeAnfrage 10072014Anrufsammeltaxi Dateigrösse: 48 KB LinkeAnfrage 10072014Anrufsammeltaxi 48 KB

Frage 1:

Warum wurde das Anrufsammeltaxi für vier Schüler/innen eingestellt?

 

Antwort zu Frage 1:

Das AST Petterweil wurde nicht für vier Schüler/innen eingestellt. Das Anrufsammeltaxi wurde vielmehr nach Verkürzung der Linie 65 als vorübergehende Maßnahme bis zur Einführung einer Buslinie nach Bad Homburg eingerichtet, um Schülerbedarfs-verkehre außerhalb der Buszeiten der Linie HG 33 abzudecken. Stadt und VGO sind, obwohl für den kreisübergreifenden Schülerverkehr nicht zuständig, hier tätig geworden und haben das AST organisiert und finanziert, als freiwillige Leistung und um die Schüler/innen und ihre Eltern nicht allein zu lassen.

Seit 30. Juni verkehrt nun die neue Buslinie zwischen Karben, Petterweil und Bad Homburg und deckt weitgehend — bis auf einzelne Ausnahmen — auch die

Schülerverkehrsbedürfnisse ab.

 

 

Frage 2:

Sind die Kosten von 1600 Euro jährlich für den Haushalt der Stadt Karben nicht zu verkraften?

 

Antwort zu Frage 2:

Lt. unseren Unterlagen hat der ALT Verkehr in 2013 Kosten in Höhe von rund 9.000

Euro verursacht wovon Stadt und VGO je die Hälfte getragen haben. Unabhängig hiervon ist darauf zu verweisen, dass mit der Buslinie 260 sowie mit der Linie HG 33 jetzt eine ausreichende Verkehrsanbindung besteht, die die Durchführung des AST als nicht mehr notwendig macht. Außerdem sind Parallelverkehre nach dem Hessischen ÖPNV-Gesetz nicht zulässig.

 

 

Frage 3:

Ist Ihnen bekannt, dass die vier Schüler/innen eine halbe Stunde Wartezeit in Ober-Erlenbach/Halle haben, wenn sie mit dem Bus 33 fahren oder mit dem neuen Schnellbus?

 

Antwort zu Frage 3:

Ja, das ist uns bekannt. Hierbei handelt es sich uni Schüler/innen der Anna-Schmidt-Schule in Nieder-Erlenbach. Um diese Wartezeiten zu umgehen, bietet sich der Schulweg mit der Buslinie 73 bis Bhf. Groß-Karben, mit der S 6 bis Bad Vilbel und mit dem Bus 65 weiter zur Schule an. Hier bestehen Anschlüsse ohne lange Wartezeiten.

Uns ist aber auch bekannt, dass es für viel mehr Schüler/innen zu vielen anderen Schulen im Wetteraukreis auch längere Wegezeiten und Wartezeiten gibt. Der Einsatz eines zusätzlichen Taxis zur Reduzierung der Wartezeiten auf Kosten der Karbener Bürger/innen kann daher nicht die Lösung des o. g. Problems darstellen.

 

 

Frage 4:

Wie soll in dieser halben Stunde die Aufsicht gewährleistet werden? Zwei der Kinder sind unter 14 Jahre.

 

 

Antwort zu Frage 4:

Bei allem Verständnis für die Problematik der Schülerbeförderung in andere Landkreise müssen wir nochmals darauf hinweisen, dass es nicht Aufgabe der Stadt Karben ist für alle Schulkinder und alle Verkehrsrelationen eine Beaufsichtigung der Schüler/innen zu ermöglichen, unabhängig davon ob die Kinder nun 10 Minuten oder 30 Minute Wartezeit haben.

 

Frage 5:

Gibt es einen Vorschlag Ihrerseits, wie das Problem zu lösen wäre?

 

Antwort zu Frage 5:

Nach dem Gespräch mit zwei Müttern, nur von diesen liegen uns Beschwerden vor, haben wir an traffiq geschrieben mit der Bitte, kurzfristig den Übergang von der Linie 33 zur Linie 65 in Ober-Erlenbach sicherzustellen. Hierbei handelt es sich um wenige Minuten, die der 65er warten müsste. Traffiq ist für die Buslinie 65 zuständig.

Mit Schreiben vom 4.8.2014 teilte uns traffiq mit, dass morgens die eine Fahrt von Ober-Erlenbach so geschoben wird, dass zeitnahe Anschlüsse von den Linien HG 33 und 260

geschaffen werden. Diese Anpassung kann jedoch erst zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember erfolgen.